|
Traumpfad.
1. [0. Art., nur sing.] Name einer ungewöhnlichen und bemerkenswerten
Band, die sich gängigen (musikalischen) Konventionen verweigert;
benannt nach der ursprürglichen Definition des Begriffes (s.
2.).
2. [m., pl. -e] Die unfichtbaren, mystischen und labyrinthischen
Wege durch Australien,
entlang derer die Ahnen der Aborigines wanderten und musikalisch
die Welt erschlossen.
Traumpfad
ist eine Gruppe, die Gegensätze vereint. 1996 von Schlagzeuger
Andreas Brandl, Bassist Jonny Faggetter und Gitarrist Marko Effenberger
als Projekt
gegründet und später durch den Keyboarder Matthias Unterhuber
vervollständigt,
präsentiert die deutschsprachige Band, die seit 1998 den Namen
Traumpfad trägt,
eine ungewöhnliche Mischung der verschiedensten Stile, Ideen,
Einflüsse und Konzepte.
Traumpfad ist eine Band, die sich in stilistische Schubladen nicht
einordnen läßt.
Im Grundfundament - Rock - finden sich die unterschiedlichsten Musikarten
organisch eingewoben - von Metal zu Funk, von Psychedelik zu Jazz.
Mystik und Theatralik sind ebenso wichtig wie Energie und Kraft,
abgehobene Effekte
harmonieren mit erdigen Songs. Brandl und Faggetter kreieren im
empathischen
Zusammenspiel eine dynamische Rhythmik, die gleichzeitig komplex
und anspruchsvoll
wie auch direkt und zwingend wirkt. Effenbergers Gitarrenspiel beinhaltet
sowohl harte,
zündende Riffs als auch effektgeladene "psychedelische
Soli", die perfekt
von Unterhubers fusionlastigem Keyboard untermalt, aufgegriffen
und
weitergesponnen werden.
Ebenso wie die Ahnen der Aborigines die Welt mit ihren Liedern erschlossen,
bewegen sich Traumpfad auf einem Weg durch die Musik und übersetzen
die Mystik der
Traumpfade auf moderne Weise in eine Klangwelt dies- und jenseits
des Alltags.
Traumpfad
haben sich mittlerweile einen hervorragenden Ruf als mitreißender
Liveact
in der regionalen Musikszene erspielt. Eine CD mit dem Titel "Live
'99" dokumentiert
als eine Art Schnappschuß diese Band, die stets vorwärts
strebt, um neue, unentdeckte
Pfade zu finden und zu präsentieren.
|